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Low-Code in der Prozessdigitalisierung


Low-Code – Was ist das?

Der Begriff Low-Code bedeutet wörtlich übersetzt „wenig Code“ und kann mit „wenig programmieren“ beschrieben werden. Beim Low-Code geht es vor allem um Applikationen, Oberflächen, Anwendungen oder digitale Prozesse, die über einen visuellen Entwicklungsansatz ohne große Programmierkenntnisse und mit geringem Aufwand erstellt und angepasst werden können. Man arbeitet auf einer grafischen Benutzeroberfläche und verwendet hierbei vordefinierte, visuelle Bausteine. Dadurch wird die Erstellung der Software erheblich vereinfacht und erspart Zeit, denn nicht jede einzelne Applikation muss aufwendig programmiert werden. Der Anteil manueller „hard“ Codes ist gering, denn in der Regel laufen 80 Prozent der Softwareentwicklung ohne das Schreiben von wirklichem Code ab. Das wiederum bedeutet, dass beim Einsatz einer Low-Code-Plattform nur ein geringer Teil von professionellen Programmierer:innen erstellt werden muss und der Rest von Low-Code-Entwickler:innen abgedeckt wird.

Eine Low-Code-Plattform hat somit das Ziel, dass technisch versierte Anwender:innen (z.B. Prozessdesigner.innen) eine Anwendung, Applikation oder auch einen digitalen Prozess abbilden können, unabhängig von ihren Kenntnissen in der Softwareprogrammierung.



Vorteile einer Low-Code-Plattform

  • Den IT-Fachkräftemangel umgehen Low-Code ermöglicht es Unternehmen, dass auch Mitarbeitende mit wenigen Programmierkenntnissen Anpassungen an den Prozessen auf der Digitalisierungsplattform vornehmen können. Somit muss kein großes Entwicklerteam aufgebaut werden, was bei dem aktuell herrschenden Fachkräftemangel ein großer Vorteil ist.

  • Zeit einsparen Die Einführung einer Low-Code-Plattform benötigt durch die Flexibilität und die Skalierbarkeit weniger Zeit als viele anderer Lösungen. Durch die vielen Schnittstellen und das Baukastensystem können interne Prozesse relativ schnell und einfach digitalisiert werden. Und durch die Digitalisierung von Geschäftsprozessen laufen viele Arbeitsschritte schneller ab, denn es können sowohl Teilschritte als auch ganze Prozesse automatisiert werden. Somit haben die Mitarbeitenden eine Zeitersparnis und können sich mit erfolgsbringenderen Aufgaben beschäftigen und somit die Effizienz steigern.

  • Kosten reduzieren Low-Code-Plattformen lassen sich in die bestehenden Systemlandschaften integrieren und benötigen kein eigenes Softwareentwicklerteam. Durch die Automatisierung von Teilprozessen werden Kapazitäten frei, die für effizientere Aufgaben eingesetzt werden können.



Die Digitalisierungsplattform JobRouter® von der JobRouter AG unterstützt Unternehmen bei der Digitalisierung ihrer dokumenten- und datenbezogene Geschäftsprozesse. Mit Hilfe einer einfachen Benutzeroberfläche können Prozesse in nahezu allen Unternehmensbereichen (Backoffice, Personalwesen, Verwaltung, Einkauf, Vertrieb und Marketing) digital abgebildet werden. In den nachfolgenden Abschnitten gehen wir etwas genauer auf die Low-Code-Plattform von JobRouter ein.



Wer profitiert von einer Low-Code-Plattform?

Personen aus dem gesamten Unternehmen profitieren von einer Low-Code-Programmierung, denn die Low-Code-Plattform unterstützt bei einer Vielzahl von Funktionen, Modulen und Schnittstellen zu der bestehenden Systemlandschaft. Die Plattform kann dank Low-Code schnell und relativ einfach um weitere Funktionen erweitert werden.


  • Anwendende Für Anwender:innen hat die Low-Code-Entwicklung den Vorteil, dass benötigte Prozesse und Applikationen schnell zu Verfügung gestellt werden können. Dadurch können sie die individuell für das Unternehmen erstellte Lösungen nutzen und das, wann und wo immer sie das möchten.

  • Prozessdesigner:innen Die Prozessdesigner:innen erstellen digitale Workflows und Business-Applikationen. Der Vorteil ist, dass sie auf eine Software zurückgreifen, welche durch simples Drag-and-Drop einen Prozess gestalten kann. Die Software kann gleichzeitig aber auch komplexere, individuelle Workflows abbilden. Auf einer Low-Code-Plattform ist das beides möglich.

  • Prozessverantwortliche Die Prozessverantwortlichen im Unternehmen erhalten eine Übersicht über alle Geschäftsprozesse auf der Low-Code-Plattform und können nach Belieben Auswertungen und Übersichten erstellen. Durch die Low-Code-Anwendung haben Prozessverantwortliche die Möglichkeit selbst zum Programmierer zu werden und bei Bedarf aktiv einzugreifen.

  • Software-Entwickler:innen Eine Low-Code-Entwicklung entlastet die Software-Entwickler:innen, denn sie müssen nur noch bei komplexeren Workflows unterstützen. Sie haben auf der Plattform die Möglichkeit individuelle Schnittstellen oder Module zu entwickeln.



Funktionen der Low-Code-Digitalisierungsplattform JobRouter® im Überblick

  • Interaktive Formulare einfach erstellen Der integrierte Formular-Designer hilft bei der Erstellung von elektronischen Formularen. Die Formulare bilden dann die Schnittstellen zwischen der JobRouter®-Plattform und den Anwendenden. Es werden Informationen bereitgestellt, um an den Prozessdaten arbeiten zu können.

  • Große Auswahl an Formularelementen Bei der Erstellung von Formularen kann auf eine große Auswahl an Formularelementen zurückgegriffen werden. Diese können ganz leicht in das entsprechende Formular eingefügt und bearbeitet werden. Typische Elemente sind Textfelder, Listen, Radio-Buttons, Checkboxen, Schaltflächen, Anhänge, Dateien, Links, Bilder und viel mehr.

  • Prozessabläufe bauen und automatisieren Mit dem visuellen Flow-Chart-Designer werden Geschäftsprozesse und Abläufe in der Applikation festgelegt und können anschließend mit der JobRouter®-Workflow-Engine automatisiert werden. Die korrekte Ausführung der Applikation kann durch Geschäftsregeln, eine Freigabematrix und Eskalationsstufen sichergestellt werden.

  • Daten anpassen und verwalten Die Grundlage von Applikationen sind Daten. In JobRouter® können ohne große Datenbankkenntnisse Datencontainer erstellt werden. In diesen Datencontainern können alle Daten für die Applikationen gespeichert und verwaltet werden. Es können beispielsweise Listen von Kunden, Lieferanten oder auch Kostenstelle erstellt werden. Mit Hilfe der JobRouter®-Benutzerverwaltung können Rechte für die Bearbeitung der Datensätze individuell für alle Anwender:innen festgelegt werden.

  • Integriertes Dokumentenmanagement Mit den integrierten Funktionen rund um das Thema Dokumentenmanagement können Dokumente ganz einfach den Anwendern:innen zur Verfügung gestellt werden. Eine Rechnung kann beispielsweise angezeigt und die Angaben darin geprüft und genehmigt bzw. abgelehnt werden. Es können auch weitere Dokumente, wie der Wareneingangsbeleg, das Lieferantenangebot oder der -vertrag in den Prozess geladen werden. Die Formulare in JobRouter® lassen sich mittels Low-Code-Anwendungen so anpassen, dass alle relevanten Felder angezeigt werden, die Nutzer:innen zur Entscheidung benötigen.

  • Benutzer:innen und Rechte verwalten Durch die integrierte Benutzer- und Rechteverwaltung können die Zugriffe auf die mit Low-Code entwickelten Prozesse oder Applikationen individuell gesteuert werden. Eine Rollenzuweisung vereinfacht die Benutzersteuerung sowie die Integration von vorhandenen Verzeichnisdiensten wie beispielsweise Active Directory.

  • Applikationen direkt testen Durch die integrierte Simulationsumgebung können die Prozesse und Applikationen direkt getestet und die festgelegten Geschäftsregeln überwacht werden. Dadurch kann schon bei der Erstellung der Prozesse die Aufbaulogik überprüft werden.



Welche Kriterien sind wichtig bei der Auswahl einer Low-Code-Digitalisierungsplattform?

  • Umfasst die Low-Code-Plattform alle benötigten Features und Funktionen für das geplante Digitalisierungsprojekt?

  • Ist die Plattform flexibel genug, um noch nicht absehbare Anforderungen nachträglich zu implementieren?

  • Wird die Plattform stetig optimiert und weiterentwickelt?

  • Gibt es Standardschnittstellen zu vorhandenen Systemen (z.B. SAP)?

  • Sind in der Plattform bereits Funktionalitäten zur Dokumentenbearbeitung integriert oder müssen hierfür separate Systeme angebunden werden?

  • Ist die Bereitstellung der Plattform auch Cloud-basiert möglich?



Fazit

Mit einer Low-Code-Plattform können Sie nicht nur mit Hilfe von vorgefertigten Bausteinen komplizierte Programmiervorgänge vermeiden. Sie umgehen den Fachkräftemangel und erleichtern Ihren Mitarbeitern:innen durch eine einfache Benutzeroberfläche die tägliche Arbeit. Digitale Geschäftsprozesse sind transparent, messbar und systemübergreifend. Sie bieten Prozesssicherheit und laufen ohne Medienbruch ab.


Sie können flexible alle Geschäftsprozesse in Ihrem Unternehmen digitalisieren, steuern und anpassen. Das alles ohne große Programmierkenntnisse mit Hilfe der JobRouter®-Digitalisierungsplattform.


Möchten auch Sie Ihre Geschäftsprozesse durch Digitalisierung und Automatisierung optimieren? Dann nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf und wir zeigen Ihnen gerne, wie das in Ihrem Unternehmen aussehen könnte.

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